SØD BRØD: SPRACH-LOS

SØD BRØD: SPRACH-LOS

Hardcover, gebunden, 12,5 x 20,5 cm, 284 Seiten

© Texte bei Sød Brød, 2026

© Zusammenstellung TAK Innsbruck 2026

ISBN 978-3-900888-96-1

Euro 22.-

Bestellung:

„Sprach – Los“ Kurzbeschreibung

Beginnend mit dem Gedanken „Satire hat nicht das Bedürfnis, lustig sein zu müssen“, dokumentiert das Werk „Sprach – Los“ in mit Hilfe von Wort- und Sprachwitz Zeitgeist, Politik und Gesellschaftskrisen.
Klima, Klassenkampf oder Wirtschaftskrise, gesundes Essen, Sexualität oder gehorsames Duckmäusertum bis hin zu Gott und die Welt und das Universum werden in der vorliegenden Arbeit über die Lotteriespiele, wie Hilf-Los-, Arbeits-Los-, Skrupel-Los- oder eben Sprach-Los-Lotterie, analysiert.
Weiters fällt ein genauerer sprachlicher Blick auf die kontinuierlich gegebenen Enden, bis am Ende des 4. Kapitels der alte Ziegenbock zum Aushauch-Ende wird, um mit Hilfe des 5. Kapitels als Quintessenz, den universellen NotwenDung eines jeden Endes zu beleuchten.
Hierbei handelt es sich um die Forschungsergebnisse des Instituts kultureller Kompostierung die Kunstdünger-Lehre betreffend.
In jenem AusarbeiDung werden die im muttersprachlichen Universum befindlichen Kunstdünger, wie WerDung, EnDung, ErDung, SieDung, SpalDung, BinDung und VerschwenDung und viele weitere Kunstdüngergesellen für erste Forschungsarbeiten unter die Lupe genommen, um mit dem Appell für mehr BereDung und geschmeidigen AusstreiDung für das vorliegende Werk einen charmanten EnDung zu finden, einen gelassenen Impuls in die Gesellschaft zu senden und die Tendenz des dämonisierten, fast schon verhassten quer und anders Denken zu neutralisieren.

Marten im Garten alias sød brød

geboren 1968 in Innsbruck, ist Kleinstbauer, Garten- und Landschaftsgestalter, Gabelstapler-Reparateur und überzeugter Universal-Dilettant sowie Musiker, Wortwitz-Installateur, Radiomacher
(monatliche Sendung wurde ab Dezember 2025 vom Radiovorstand
gecancelt) und outdoor-Autor. Weiters gründete er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Ehefrau 2012 das Institut kultureller Kompostierung, mit dem Forschungsauftrag, nahrhaften kulturellen Kompost mit Hilfe von szenischen Lesungen und Performances dem Publikum näher zu bringen und den Forschungsschwerpunkt „Sprache und ihre Deutung“ im Hinblick zur „Kunstdünger Lehre“ zu forcieren.

Bücher:

– Lyrische Lazi, Trilette in 4 Bänden, Vindobona-Verlag 2012

Musik:

– Duo Wie Waldi, Gitarrenduett mit ironischen Liedern im Folk- und Jazz-Stil;
– Kapelle Hänfling, Quartett, bestehend aus Gitarre, Ziehharmonika, Didgeridoo und Minimalschlagzeug mit archaisch anmutender Satire;
– Brød, Homestudio-Duett mit experimenteller Digital-Musik, erschienenes Werk im Selbstverlag: Gestammelte Werke, Trilogie in 4 Bänden, auf 4 CDs bzw. Doppelkassette zu je 90 Minuten;
– Ensemble Danse`de Cocillard, 12 Personen-Ensemble zur Interpretation von muttersprachlicher Lyrik von Oskar von Wolkenstein bis Nina Hagen und Falco;
– Lords in shorts, immer wieder wechselnde Besetzung von drei bis fünf Personen mit Liedern aus Country, Folk und Rock;
– No Horse No Rider, Country-Sextett mit Hang zum Country-Rock und Country-Punk, erschienene CDs: Livin`is Dancin`und Habemus Country;
– Kchuttnbruntza, Trio bis Quintett mit Hang zum Akustik-Punk und tiefer gehende Satire, erschienene CDs: Fern von Europa und Koa schiana Lond;
– Country-Slayer, Country-Rock-Punk-Trio bestehend aus Leadgitarre, Bass und Schlagzeug;
– Short Cuts, Akustik-Instrumental-Trio mit zwei Gitarren und Minimal-Schlagwerk;
– Madam Aro, Party-Band-Quartett, bestehend aus Gitarre, Saxophon, Bass und Minimal-Schlagwerk;
– Solo-Projekt sød brød, satirische Lieder und Kabarett-Aufführung, wie: Wer schaffen will, muss fröhlich sein, erschienene CD: Selbst-terrorpeutische Frust- und Lust-Transformation zum Mitsingen als auch Buchveröffentlichung: Lyrische Lazi, Trilette in vier Bänden, Vindobona-Verlag, 2012;

Wort-Witz-Installationen:

– Wort-Witze am Wegesrand seit etwa 2002 in Raitis neben dem Stubaital-Bahnhof:
– Zum im Graas rehna, Raseninstallation für Passanten, die sich abreagieren wollen oder müssen;
– Liege-Wiese, Raseninstallation für Passanten, die gerne mal im Schatten eines Apfelbaums eine kleine Rast einlegen;
– Ware Natur, Raseninstallation für Passanten, die sich gerne mal vor der Ware Natur hinknien, um den Barcode anzubeten;
– Find your Melody, Rasen- und Klavierinstallation, der Untergang des wohltemperierten Klaviers, für Passanten, die trotz Wind und Wetter oder prallem Sonnenschein am untergehenden Klavier noch ihre Melodie finden wollen;
– Getreide-Mühle, Raseninstallation für Passanten, die gerne mit Hafer gegen Weizen oder aber auch Gerste gegen Roggen Mühle spielen;
die Getreide-Mühle wurde später auch noch für eine Saison in Büchsenhausen, Innsbruck, sowie für eine weitere Saison am Museumsvorplatz des Landesmuseums das Tirol-Panorama samt neu installierter fahrbarer Liege-Wiese (siehe SU-Wiese) installiert und unter dem Motto: Bier, Brot und Spiele den Passanten zum Mühle-spielen angeboten;
– SU-Wiese, eine fahrbare Liege-Wiese, die sozial urbane Wiese, Besetzung von zwei Kurzparkzonenplätzen am Wiltener Platzl, Innsbruck, mit Hilfe einer einigermaßen verkehrstauglichen fahrbaren Grünfläche;

weitere Wort-Witz-Installationen:

– Schweine-Krippe, Installation der heiligen Familie zu Weihnachten 2009, bestehend aus echten Schweineköpfen und Pratzen in der PMK Innsbruck, als Reaktion auf die damals schon so hysterisch propagierte Pandemie-Gefahr und ersten Ansätze zur Impfpflicht, mit dem Titel: Impformation zum Saustall;
– Magen-Darm-Krippe, Installation der heiligen Familie zu Weihnachten 2010, bestehend aus echten Rindermägen-Masken, Speiseröhren und Rinderdärmen im kooio Innsbruck im Rahmen der Ausstellung „Un-Art“ mit weiteren weiter unten erwähnten Wort-Witz-Installationen;
– Corona-Krippe, Installation der heiligen Familie zu Weihnachten 2020, bestehend aus mit Nelken bestickten Mandarinen, die dem Coronavirus laut offiziellen Bildern ähnelten, veröffentlicht auf Face-Book;
– Rhein Inn Main Po, Zimmerbrunnen-Installation mit dem Untertitel „Europas natürlich fließendes Klistier“, mit zirkulierendem Quellwasser der benannten Flüsse auf einer ca. 1,5 mal 1,5 Meter großen Europakarte, 2010 „Un-Art“, kooio Innsbruck;
– Augsofena undan Christbam, von H.C. Artmann inspirierte Installation eines Bügelbrettes, um Wachsflecken aus Hemden bügeln zu können, mit an Leschpapier, 2010, „Un-Art“, kooio Innsbruck;

alle aus Naturmaterialien bestehenden Installationen wurden nach Beendigung der Ausstellung bzw. Saison entweder Pflanzen oder auch Fleisch fressenden Tieren zur Verspeisung serviert, um den ewigen RunDung des universellen Komposthaufens zu nähren;

– Chronische Tick-Tat-Uhr, Schrift-Installation „Freizeit Tick-Tat-Uhr“ bestehend aus ca. 200 verschiedensten Uhren und Weckern, mit verschiedensten Zeitangaben und all ihren verschiedensten Sounds, samt verschiedener Performances mit dem Spiel mit und auf den Weckern zur Bewusstwerdung von: Es ist, es ist, es ist, es ist JETZT!
Kooio Innsbruck, ca. 2013, Premieren-Tage;
– By the Rivers of Babylon, Süßgräser-Installation im Innenraum, kooio Innsbruck, zur Bewusstwerdung der zivilisatorischen Mühlen;

künstlerische Betreuung, Organisation und ehrenamtliche Kulturarbeit:

– 2009 Organisation und Gestaltung der Lesung „Fern von Europa, Tirol ohne Maske“ im Kunstraum Innsbruck mit Fritz Ostermayr und Thomas Edlinger zum hundertjährigen Jubiläum von Carl Techet alias Sepp Schluiferers Werk von 1909;
– ca. 2013 Mitbegründer des Vereins Kooio, Förderung für marginale Kunst, ab ca. 2015-18 Obmann;

– Ausstellungs-High-Lights unter anderem:

Sylvia Krismayr: MATERie – religiöse und weltliche Frauenbilder in Acryl und Öl.
Jessy Pitt: Bergbilder mit Erfindungen für das Bergrettungswesen samt Kurzfilm und Dia-Schau von Wastl Mariner (a guater Stolperer follt nit leicht) und Musikperformance von Jung und Frisch
Dreh-Bühne: „Fair-Dreht“ von Stefan Pirker im Maria-Hilf-Park mit verschiedensten Konzerten und Performances über drei Wochen mit abschließender Rasen-Installation zur Reparatur des Parks in Form eines Rundstempels mit ca. 9 Meter Durchmesser als Dankeschön für die Stadt Innsbruck und zur Beruhigung des Gartenbauamtes
Gründung des Instituts kultureller Kompostierung – ca. 2013mit meiner Lebensgefährtin und Gemahlin Sylvia Krismayr samt Entdeckung der vielen verschiedenen Kunstdünger und Beginn der Forschungsarbeit zur Kunstdünger-Lehre
Organisation und technische Umsetzung verschiedener Ausstellungen marginaler Kunst, vierteljährlich, in der Praxis für Psychotherapie Ina Winkler, Haus am Marktanger 1, Hall in Tirol, ab ca. 2020
Organisation und Gestaltung verschiedener szenischer Lesungen ab 2014 mit dem 10-köpfigen Team des Instituts (siehe unten);

– szenische Lesungen:  

• ab Frühjahr 2014 bis Herbst 2018, Lesung des Gesamtwerkes von Karl Kraus „Die letzten Tage der Menschheit, Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog“ im hundertjährigen Gedenken an historisch wichtige Ereignisse, den 1. Weltkrieg betreffend, mit dem 10-köpfigen Team des Instituts kultureller Kompostierung an verschiedensten Kultur-schaffenden Orten Innsbrucks;
• 2019, szenische Lesung mit demselben Team von den „Lasterhaften Balladen und Liedern des Francois Villon“, mit Übersetzungen von Paul Zech und H.C. Artmann an verschiedenen Kultur schaffenden Orten Innsbrucks;
• 2020, geplante szenische Lesung „111 Jahre Fern von Europa“ auf Grund von pandemischen Lockdowns umgesetzt in drei Videos;
• 2021, szenische Lesung mit einem etwas erneuerten Team von nach wie vor 10 Personen, Robert Burns, „Mei Heaz ischt auf da Olp“, mit eigenen Übersetzungen vom Schottischen ins Tarolarische, „vo Gurgl über Innschbrugg bis noch Schlanders“, Open-Space, Innsbruck;

• von ca. 1996 – dato, verschiedene Solo-Projekte, unter anderem „Lyrische Lazi“, „Wer schaffen will muss fröhlich sein“, „Selbstterrorpeutische Frust- und Lusttransformation zum Mitsingen“ und andere wortwitzliche Klaubereien;

– Radio:

seit ca. 2017, monatliche Radiosendung auf Radio Freirad, freies Radio Innsbruck,
2017-19, Shake- and Rattlesnake-News, satirische Nachrichtensendung zum großartigen, mainstream-popolär aufgelegten Steilpass über Fake-News;
ab 2018, satirisch ironisch tiefer greifende Sendung „Scheibchen – Weise“, bis dato still on air, jeden 2. Dienstag im Monat um 21.00 Uhr, regelmäßig veröffentlicht auf cba.fro.at;

– Theater:

Theateraffin seit ca. der Volksschule, Inzing ab ca. 1976;
– Solo-Performances an verschiedenen Möglichkeiten, wie Poetry-Slam und ähnlichem ab ca. 1990, Innsbruck, Bierstindl, Tiroler Theater-Verein und weiteres;
– ca. 1998, Theater-Pädagogischer-Lehrgang im Haus der Begegnung, Innsbruck;
– 2009, Hauptdarsteller im Stück von Philipp Peer „Andrea S. Hofer“, der queere Andreas Hofer und seine Gesellen im fröhlichen Mit- und Durcheinander (wenn wir Guerilla-Aufführungen, unter anderem im Vorraum des Treibhaus Innsbruck oder auch in der Stadtgalerie Innsbruck aufführten, verkörperte ich Napoleon, der wusste, wie mit der Polizei Diplomatie zu pflegen ist);
– ca. 2012, dazwischen viele Bandprojekte, mitwirkend unterstützend bei der Performance von Sylvia Krismayr „Die Wände kippen in den Horizont“, als verführerischer Vagabund, Kooio, Innsbruck, Ausstellung von Alexander Roshe zu den Premierentagen;
– 2014, „Du kannst nicht untergehen, du hast ja Schwimmflügel“, ein Stück von Sylvia Krismayr, Freies Theater Innsbruck, als strenger Schuldirektor, einer von den Würmern und als verführerischer Strizzi, als auch als ein klassischer Mitläufer (veröffentlicht auf YouTube: Da Mola);